Grußwort des Oberbürgermeisters

Liebe Mitglieder und Freunde der UsW,

auf Seite 10 der neuesten Ausgabe der „Fundgrube“ habe ich die Leserinnen und Leser auf einen kleinen Streifzug durch das zu Ende gehende Jahr mitgenommen und dort alle wesentlichen Ereignisse aus kommunalpolitischer Sicht dargestellt. Es ist eine beachtliche Bilanz 2016 geworden

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge schaue ich auf die aktuellen Vorhaben von Investoren im Stadtgebiet. Das lachende Auge sieht, wie sich das Bürgerbräuareal täglich sichtbar verändert. Beim BayWa-Vorhaben in der Glauberstraße sind in einer Vorstufe die Lagerhallen in sehr kurzer Zeit abgerissen worden und beim Projekt ehemaliges Fetzergelände ist die Bodenplatte schon fertig. Gebäude am Sickershäuser Weg sind nach kurzer Bauzeit bezogen worden.

Das weinende Auge sieht dagegen, wie unendlich mühsam sich unsere eigenen und dringend notwendigen Investitionen entwickeln, obwohl die Maßnahmen im Haushalt und in der Finanzplanung veranschlagt sind und Planungen fortgeschritten sind. Selten ist für jedermann der Unterschied zwischen der Bauträgerschaft der „öffentlichen Hand“ und der „freien Wirtschaft“ so deutlich wie derzeit im Stadtgebiet sichtbar. Unsere eigenen Baumaßnahmen unterliegen nun einmal strengen Vorgaben des Haushaltsrechts. Auch das Vergaberecht mit der Verpflichtung, solche Vorhaben europaweit auszuschreiben, ist manchmal ein Hemmschuh. Nicht selten klagen unterlegene Bewerber und es kommt auch vor, dass nur eine Bewerbung eingeht und damit Vergleichsmöglichkeiten -auch bei den Ideen- fehlen.

Gleichwohl überwiegt bei mir die Freude darüber, dass die Investoren zügig hochwertigen Wohnraum schaffen. Die Nachfrage ist da und aus Hintergrundgesprächen weiß ich, dass es weitere Ideen gibt. Nicht nur deswegen schaue ich zuversichtlich in das Jahr 2017.

Euch allen wünsche ich ein FROHES FEST und alles Gute im NEUEN JAHR,

Siegfried Müller

Vorsitzender der UsW, Oberbürgermeister